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CHICAGO JAZZ

Jazz gehört zur Kultur Chicagos, seit es diese Musikrichtung gibt. Angetrieben von Leidenschaft und einer großen Migration von Afroamerikanern aus dem Süden in die Stadt wurde Chicago zur Geburtsstätte einer einzigartigen und einflussreichen Form des Jazz. Sie kombinierte Leichtes und Anspruchsvolles, das aus den großen Tanzlokalen hervorging, und brachte elegant im Anzug gekleidete Künstler wie King Oliver und Louis Armstrong hervor.

Beginnen Sie mit Andy's Jazz Club in River North. Ein wechselndes Programm exzellenter lokaler Künstler wird unter der Woche geboten; jeden Abend gibt es mehrere Shows. Mit Gruppen wie den Windy City All Stars wird es nie eintönig. Der Raum ist freundlich gestaltet und bietet von jedem Punkt aus eine gute Sicht auf die Bühne.

Nicht weit entfernt liegt Pops for Champagne. Hier können Sie dekadenten Schampus zu Jazzklängen genießen. Kleine Gerichte, Käse und Dessert werden in der eleganten Lounge angeboten, während Musiker die schick gekleidete Menge von Sonntag bis Dienstag unterhalten.

Im The Back Room an der Near North Side sollten Sie reservieren. So erhalten Sie sicher einen komfortablen Platz und können souligen Jazz, R&B, Funk und vieles mehr an jedem Abend der Woche genießen.

Ein weiterer Tipp ist das Jazz Showcase am South Loop. Der nomadenhafteste Jazzclub Chicagos zählt auch zu den besten der Stadt, vor allem, seit er neue Quartiere im South Plymouth Court in der historischen Dearborn Station aufgemacht hat. Der Besitzer Joe Segal eröffnete das Original im Jahr 1947 und begrüßt immer noch persönlich die Gäste. Künstler, die in die Stadt kommen, machen normalerweise zuerst hier Halt - hier ging das Who's Who des Jazz ein und aus, darunter Dizzy Gillespie, Thelonius Monk und Bud Powell.

Reggies Chicago liegt ebenfalls in dieser Ecke und ist der Traum eines jeden Musikfans. Hier wird entspannte Musik gespielt, es gibt eine Bar und Grillgerichte, einen coolen Rockclub, eine Dachterrasse, auf der auch gespielt wird, und einen Plattenladen - alles an einem Ort. Die Einrichtung ist extravagant; alles steckt voller Erinnerungsstücke und gewagter Akzente, in die die Rockstar-Bedienungen perfekt passen. Die bunt gemischten Besuchermengen spiegeln die verschiedenartigen Musikdarbietungen wider, die neben Jazz fast jede Musikrichtung von Punk, Metal, Folk, Blues über Hip-Hop abdecken.

Sie ziehen Martinis und eine ruhigere Umgebung vor? Dann lohnt sich für Sie ein Abstecher in die zeitgenössische M Lounge. Eine schlichte Bar, gedämpftes Licht, einladende Sofas und Samtvorhänge bilden die Kulisse für Live-Jazz, der mindestens zweimal wöchentlich dargeboten wird, sowie für traditionellen und modernen Jazz an den anderen Abenden.

Keine musikalische Tour durch die Stadt ist jedoch ohne einen Besuch des Green Mill in Uptown komplett. Seine Geschichte reicht bis in die Goldenen Zwanziger zurück, als Jazz noch hinter verschlossenen Türen gespielt wurde. Jeder, der einmal eine synkopierte Note gespielt hat, ist hier schon aufgetreten. Eventuell hören Sie sogar hervorragende lokale Künstler wie Victor Goines (Leiter der Jazz Studies an der Northwestern University) oder Father John Moulder (einen gitarrespielenden Priester), die für eine kleine Jamsession auf die Bühne kommen.

Sie sind am Labor-Day-Wochenende zum Chicago Jazz Festival in der Stadt? Dann haben Sie wirklich Glück, denn die Stadt bringt an diesem Wochenende all diese hervorragenden Talente und viele weitere Musiker auf die Bühne. Das Hyde Park Jazz Festival ist die kleinere Alternative, jedoch mindestens genauso beliebt. Es wird jedes Jahr im September im South Side veranstaltet.

Verpassen Sie nicht die neue Ära des Jazz, die genau jetzt in Chicago passiert!

Artikelfoto © Department of Cultural Affairs and Special Events, City of Chicago

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